Sandspieltheapie

Die Sandspieltherapie ist eine kreative, künstlerische, nonverbale Bildgestaltungsmethode, die von Dora Kalff auf den Grundlagen der analytischen Psychologie von C.G. Jung, der World-Technik von M. Lowenfeld und der buddhistischen Tradition des Mitgefühls und der Achtsamkeit entwickelt wurde. Sie wird weltweit angewendet.

Was beim Sandspiel so leicht und spielerisch aussieht, hat eine grosse Tiefenwirkung. Gehalten im freien und geschützten Raum der therapeutischen Beziehung gestalten Kinder oder Erwachsene ein Bild im Sand mit Hilfe von Wasser, manchmal auch Feuer in der Form von Kerzen, Miniaturfiguren, sowie Objekten aus allen Lebensbereichen.

Im spontanen Ausdruck wird dabei seelischen Prozessen eine symbolische Form verliehen. Ängste, belastende Erlebnisse, Spannungen und Konflikte werden dem Alter entsprechend in kreativer Weise sichtbar gemacht und können dadurch indirekt oder direkt bearbeitet werden. Der spielerische Charakter vermittelt dabei Freude und Leichtigkeit und das Selbstvertrauen steigt durch das Erleben der Selbstwirksamkeit.

Dem Bedürfnis des Kindes, des Erwachsenen entsprechend begleiten Gespräche die gestaltende Tätigkeit.
Regelmässige Elterngespräche gehören zu der Therapie bei Kindern.

Für Kinder

Trennungs- und Scheidungssituation
Anpassungsstörungen
Soziale Schwierigkeiten
Verhaltensauffälligkeiten
Entwicklungsverzögerungen
Mutismus/ selektiver Mutismus
Verlusterfahrungen
Trauma
Ängste

 

Für Erwachsene

Erziehungsberatung
Krisenbegleitung in Trennungs- und Scheidungssituation
Selbsterfahrung
Supvervision

Therapeutisches Spielen

Neben dem Gestalten der Sandbilder nutzen vor allem Kinder die Möglichkeit sich

beim gemeinsamen Spielen,

beim Herstellen von kleinen Objekten,

im Rollenspiel mit den grossen Stoffpuppen,

beim Malen

mit den für ihre Entwicklung bedeutsamen Themen auseinanderzusetzen.

Aktuelles

15. Sandspieltag

Einladung zum 16. Sandspieltag der Schweizerischen Gesellschaft für Sandspieltherapie

Was soll das bedeuten? - Von der Kunst des Verstehens in der Sandspieltherapie  &
Sandspielprozess und Familienbegleitung bei einem 4-jährigen traumatisierten Jungen

Samstag, 21. November, 2026, 9.30 – 16.30 Uhr
Katholisches Studentenhaus, Herbergsgasse 7, CH-4051 Basel

Die Teilnahme ist sowohl vor Ort als auch Online möglich. Zoomübersetzung auf Französisch (schriftlich mit Untertiteln).

zum Veranstalter     Download PDF

Sandspiel und therapeutisches Spielen mit Menschen mit besonderen Bedürfnissen

10. - 12. September 2027
Im Rahmen des 3jährigen Ausbildungszyklus in Sandspieltherapie in Österreich.

Referentin: Viola Scheller, dipl. Heilpädagogin, Sandspieltherapeutin und Lehrtherapeutin SGSST/ISST

Film & Gespräch

Spielarten der Seele im Film – eine Veranstaltungsreihe der Psychologischen Gesellschaft Basel (PGB)

Freitag, 16.10.2026 und 11.12.2026, um19 Uhr
Restaurant Cantina e9 / Eulerstrasse 9 / CH-4051 Basel

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Ausbildung Sandspiel

  • Einzel-Supervision
  • Eigenerfahrung Sandspiel

ÜBER MICH

Über mich

„Wer dem Leben nicht spielerisch begegnet, den erstickt es mit seinem Ernst. Das Leben ist kein Spiel, aber wenn wir nicht mehr spielen können, dann können wir auch nicht mehr leben“.
(G. Hüther, Rettet das Spiel, 2015, S.16)

Seit vielen Jahren arbeite ich in den unterschiedlichsten Bereichen der Heilpädagogik und Therapie. Dabei habe ich das Spiel und eine spielerische Haltung wertschätzen gelernt. Diese Erfahrung und Haltung bildet neben der theoretischen Weiterbildung die Grundlage meines therapeutischen Angebotes.

Zum Sandspiel, das sich auf die analytische Psychologie von C.G. Jung bezieht, integriere ich die Heilpädagogik R. Steiners. Weitere therapeutische Ansätze sind die Traumatherapie von D. Weinberg und L. Reddemann, Verhaltenstherapeutische Interventionen, die Ego-State-Therapie, die nondirektive Spieltherapie nach C.Rogers und das therapeutische Spielen.

Aus meinen vielfältigen Erfahrungen und Fortbildungen hat sich bei mir eine multimodale Arbeitsweise entwickelt und weiterhin bin ich dabei neue Erkenntnisse und überzeugende therapeutische Methoden in meine Arbeit mit aufzunehmen.